Deshalb haben wir von Be.teiligt e.V. für Tiere und Ihre Halter ein Angebot.
Ganz im Sinne unserer Gesinnung ,,Unterstützung in herausfordernden Lebenslagen“
Eine Notfall-Karte für das Tier, ist ein Dokument, das idealerweise jeder verantwortliche Tierhalter im Vorfeld mit uns bespricht, vertraglich regelt und mit sich führt. Denn auf der Notfall-Karte wird der Finder dieser Karte im Ernstfall gebeten, eine dort aufgeführte Kontaktperson bezüglich der Betreuungs- und Versorgungsbedürftigkeit eines oder mehrerer Tiere zu informieren, da der Halter auf Grund eines Unfalls oder akuten Erkrankung, dazu nicht in der Lage ist.
So können Bekannte, Rettungskräfte, etc. durch die Kontaktaufnahme der aufgeführten und erwünschten Betreuungsperson dafür sorgen, dass der oder die namentlich genannten Tiere im gewohnten Zuhause betreut und versorgt werden. Ohne den Hinweis und Aufruf an Finder der Notfall-Karte bestünde die Gefahr, dass Tiere tagelang ohne Fressen, Wasserversorgung und Möglichkeiten ihr Geschäft zu verrichten, isoliert im Wohnraum verbleiben würden.
In Ergänzung zu den bisherigen Ausführungen, wollen wir euch ermutigen mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir besprechen ganz individuell die Möglichkeiten.
Wir wollen nun noch einige Lösungswege aufzeigen, die für eine zwischenzeitliche und langfristige Betreuung des Tieres in Frage kommen, wenn durch einen Krankheitsfall oder sonstiges Gebrechen, Herrchen oder Frauchen sich nicht mehr um die Versorgung und Betreuung ihres Tieres selber kümmern können.
Dies alles kann mit einer Vorsorgevollmacht für das Tier schriftlich geregelt werden. So wie man also für den Ernstfall diverse Versicherungen abschließt oder die eigenen Angelegenheiten in die betreuenden Hände berechtigter Dritter legt und diese mit einer Vorsorgevollmacht ausstattet, so kann und sollte man für sein Tier zeitlebens vorsorgen. Sprich, damit wird früh der richtige und erwünschte Weg in Sachen Zukunft des Tieres geregelt. Und hier noch ein Tipp: Bewahrt schriftliche Vorsorgevollmachten und Abschriften sicher auf und teilt einer Vertrauensperson mit, wo die Unterlagen im Notfall zu finden sind. Zudem ist es immer eine gute Idee, eine Notfallkarte mit einem Kontakt mitzuführen, mit der beispielsweise Rettungshelfer oder Polizei einen Hinweis auf das Tier und dessen Versorgungsbedürftigkeit erhalten.
An eine Vorsorgevollmacht & Notfall-Karte denken!
Der einzig richtige Weg ist, auf die Auserkorenen zuzugehen und mit ihnen das sensible Anliegen zu besprechen. Dies können Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn oder gar bestimmte Tierschutzorganisationen oder wir von Be.teiligt e.V. sein.
Ist der Ausfall zeitlich begrenzt, so sind Tierpensionen und Tiersitter weitere Ansprechpartner. Die Königslösung wäre, wenn das Tier im Vorfeld möglichst regelmäßig in seinem Alltag Kontakt und Umgang mit der/die ausgewählte Betreuungsperson hätte, damit bereits eine Vertrauensbasis und gegenseitige Sympathie besteht. Sei es für eine kurzzeitige oder langfristige Betreuung und Aufnahme des Vierbeiners. So könnten Patenschaften hilfreich sein.
Nachfolgende Menschen im direkten Umfeld und externe Dienstleister kommen im Hinblick auf die Betreuung des Tieres in Frage:
Noch ein Hinweis zum Schluss:
Steht eine Kur oder Reha an, so kann je nach Klinik und Krankheitsbild das Tier als zahlender Gast mit einchecken. Klärt dies doch im Vorfeld ab, solltet ihr in der Lage sein, eurer Tier während des Aufenthaltes selber zu betreuen.